RTC- Keine Angst – der Euro macht uns arm
Posted on | Januar 6, 2011 | 1 Comment
Seitdem 1992 der Maastricht-Vertrag unterschrieben wurde ( vom damaligen Bundeskanzler Kohl) und wir unsere gute alte DM 2002 endgültig ( Bundeskanzler Schröder) aufgegeben haben ( warum eigentlich? ), werden wir als Volk und damit auch der Einzelne immer ärmer.
Zugegeben verglichen mit anderen Ländern sind wir immer noch Spitze…..
Aber was ist das für ein Vergleich? Was interessiert es uns, dass es anderen noch schlechter geht? Warum sollten wir uns darüber freuen?
Wir sollten uns mit uns vergleichen und zwar mit Zeiten, als wir es uns noch leisten konnten, unsere Schlaglöcher in den Straßen auszubessern, und unsere Kranken wirklich in unseren Krankenhäusern ordentlich zu versorgen.
Mit solchen Zeiten sollten wir vergleichen, als wir unsere Ahnen noch ordentlich unterbringen oder selbst versorgen konnten.
Mit den Zeiten als wir Vollbeschäftigung hatten und durch die geleistete Arbeit , uns auch was leisten konnten und keinen zweiten Job brauchten, um überhaupt wohnen und essen zu können.
Ja klar, wir jammern auf hohem Niveau. Wir haben immer noch genug zu essen; im Gegensatz zu den armen Afrikanern ( welch Trost).
Aber wir hatten das ja auch alles schon mal verdient und gespart und werden jetzt zur Schlachtbank geführt wie das Mastschwein.
Wer hat eigentlich den Euro gewollt?
Das Volk – also wir - jedenfalls nicht. Das war damals schon klar. Deswegen gab es auch keine Volksabstimmung. Die unabhängigen Wirtschaftsfachleute wollten ihn auch nicht, deswegen gab es sogar eine von Hochschulprofessoren gegründete Partei.
Ja also verdammt noch mal, wer wollte denn den Euro?
Da waren vor allem die anderen EU-Länder allen voran Frankreich, die gerne die DM weghaben wollten. Die gerne an unserem Erfolg partizipieren wollten.
Das ist legitim, das hätten wir auch getan. Nur hätten sich alle anderen gewehrt. Aber unsere politische Elite, die fand das toll.
Und was tun wir?
Wir lassen uns alles abnehmen und dafür auch noch zusätzlich beschimpfen.
Egal , was wir tun, es ist falsch. Unsere Exportrate ist zu hoch, unser Konsum zu niedrig und dass wir sparen ist ja auch noch das allerletzte. Dafür dürfen wir dann aber auch zahlen. Und da wir so wirtschaften, wie wir es nun mal tun, können wir das auch. Nur…………. Warum müssen wir dann auch noch leiden?
Warum lassen wir uns jedes Mal alles Mögliche vorwerfen und fühlen uns auch noch getroffen?
Und Warum bleiben wir beim EURO?
Warum sagen wir, der ist alternativlos, wenn es doch jede Menge Vorschläge gibt, wie man es auch machen könnte? Warum lassen wir uns sagen, der Export hat aber dadurch Vorteile? Was doch nachweislich nicht stimmt. Exportweltmeister waren wir schon länger. Im Jahre 2000 war der Exportanteil in die anderen EU-Länder 47%, heute sind es 43% ! Und dass wir , wenn wir ins europäische Ausland fahren, nicht mehr Geld wechseln müssen, kann ja auch nicht das Argument sein.
Es gibt zum Beispiel wiederum von Hochschulprofessoren präferiert, den Vorschlag einen Süd- und einen Nordeuro einzuführen, weil sich die Wirtschaftsdaten eben hier ähneln und somit eine bessere Basis einer jeweiligen Gemeinschaftswährung gegeben ist. Und eine Währung mehr kann nicht das Gegenargument sein. Es könnte sogar sein, dass es weniger Währungen gäbe, denn dann könnte es sein, dass z. B. Schweden und Dänemark der Nordeurowährung beitreten würden.
Vielleicht ist die Zeit gekommen, den Politikern den Wind entgegenblasen zu lassen.
Und vielleicht ist die Zeit gekommen, eine CSU bundesweit zu gründen
Tags: Euro > Euro vor dem Aus > Maastrich > Schulden > Steuern > Transferunion
Comments
Ein Kommentar to “RTC- Keine Angst – der Euro macht uns arm”
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Juli 20th, 2011 @ 05:52
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