RTC – Steuerverschwendung:2.5 Millionen Euro für Gutachten
Posted on | März 11, 2010 | No Comments
Die Eigentümer der BayernLB, die Steuerzahler, dürfen sich über zwei Rechnungen in Millionenhöhe “freuen”.
Es wurden gleich 2 Gutachten erstellt – die prüfen sollen ob die Vorstände zu sorglos ihren Pflichten nachgekommen sind und wegen Schadensersatz angeklagt werden können.
Nach Berechnungen des Bayerischen Bundes der Steuerzahler kostet die Schieflage des Instituts jeden Bürger vom Baby bis zum Greis bislang rund 10 000 Euro.
“Und wenn dann die beiden Gutachter auch noch zu verschiedenen Ergebnissen kommen, haben wir eine Spirale ohne Ende, denn dann braucht man im Zweifelsfall noch einen dritten Gutachter und weiß am Ende nicht, wem man glauben soll.”, moniert Maria Ritch, Leiterin Haushalts- und Kommunalpolitik beim Bund der Steuerzahler in München.
Doch damit nicht genug – Die Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses untersuchen die Umstände beim Kauf der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA).
Die Investition beim Kärntner Finanzinstitut hat die Bayerische Landesbank durch Wertberichtigungen im Wertpapierportfolio und durch Verluste beim Verkauf des strauchelnden Instituts an den österreichischen Staat bislang 3,75 Mrd. Euro gekostet.
Auch hier sollen Gutachter klären, was Vorstände und Verwaltungsräte dürfen und ab wann sie haften müssen. Auch hier zahlt der Bürger und wieder zahlt er doppelt. Einen Gutachter engagiert die Opposition, einen zweiten die CSU – bezahlen soll beide der Bürger.
Deutsche Bürokratie…
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