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RTC – Schweizer Steuersparmodelle: Briefkastenfirmen

Posted on | Februar 27, 2010 | 1 Comment

Nach einer Datenerfassung des Dienstleisters Moneyhouse sind in der Schweiz aktuell 30.000 sogenannte Briefkastenfirmen registriert.

Briefkastenfirmen sind beliebte Steuersparmodelle – so muss doch, eine richtige Strategie vorausgesetzt, erheblich weniger Steuergeld an den deutschen Fiskus bezahlt werden.

Moneyhouse weist darauf hin das die grössere Anzahl an Firmen nicht einmal Personal vor Ort hat und die Abwicklung über Treuhänder läuft. Und hier beginnt die Sache, in unseren Augen, gesetzeswidrig zu werden.

Die Steuer-Keule schlägt eben dort zu wo die Geschäftstätigkeit nachweisbar ist – bei einer Briefkastenfirma ohne Personal muss die Geschäftstätigkeit ja weiterhin in Deutschland liegen. Ergebnis: Steuerhinterziehung – illegales Handeln.

Mit kopschütteln vernehmen wir diese Beispiele – auch wir kennen zu genüge Bürger die dadurch eine Straftat geradezu herauf beschwören…

Eine Zweigstelle im Ausland, ist in der Tat ein absolut tolles Mittel um die Steuerkosten relativ niedrig zu halten – aber man sollte sich schon die Mühe machen einen tatsächlichen Geschäftsbetrieb dort aufzubauen. Gerade für die Beratungsbranche bietet sich solch eine Lösung an – gute Mitarbeiter bzw. fähige Geschäftsführer finden sich auch in der Schweiz – junge Angestellte würden evtl. sogar einige Auslandsjahre gut heissen – warum also illegal handeln wenn es doch auch auf solider betriebswirtschaftlicher und fairer Basis geht?

Über eine Zweigstelle in der Schweiz kann, ganz legal, ein bedeutender Anteil an Steuern erspart werden – da fallen die Kosten für einen laufenden Betrieb nun wirklich nicht ins Gewicht.

Einfach nur eine Briefkastenfirma gründen und Geld rüber schieben, ist und bleibt Gestaltungsmissbrauch und wird ganz gerecht als Steuer-Straftat angesehen. Wer so handelt gehört in der Tat bestraft – nicht aus Bosheit sondern weil er dann einmal über sein Handeln nachdenkt, wer solche Fehler begeht – macht noch ganz andere Sachen falsch…

Denken Sie doch einmal darüber nach warum viele deutsche Banken auch in Luxemburg – Liechtenstein – Österreich und eben in der Schweiz tätig sind.. Hier werden ganz offiziell und legal grosse Summen Steuern gespart… da muss man nicht Hellseher sein um das zu erkennen..

Die Grossen machen es uns Jahr für Jahr vor wie es geht – man muss sich nur einmal die Mühe machen und ganz genau hinsehen… Und so kommen wir zum Schluss – das Briefkastenfirmen-Nutzer schlicht und ergreifend a) faul und b) naiv sind..

Lesen Sie hier unseren neuesten Artikel zu Briefkastenfirmen: Briefkastenfirmen – so geht es legal

Comments

Ein Kommentar to “RTC – Schweizer Steuersparmodelle: Briefkastenfirmen”

  1. Webnews.de
    Februar 27th, 2010 @ 09:36

    RTC – Schweizer Steuersparmodelle: Briefkastenfirmen…

    Nach einer Datenerfassung des Dienstleisters Moneyhouse sind in der Schweiz aktuell 30.000 sogenannt…

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